

Im Mai hatten wir insgesamt 24 Einsätze. In diesem Monat machte sich das schönere Wetter und die langersehnte Sonne bemerkbar. Wir hatten vermehrt Verkehrsunfälle unter anderem mit Motorrädern oder Fahrrädern. Die anderen Einsätze verteilten sich ähnlich wie in den sonstigen Monaten:
Internistisch: 9
Chirurgisch:8
Neurologisch: 3
Gynäkologisch: 0
Hausnotruf: 2
Sonstige: 2
Im letzten Monatsbericht haben wir begonnen, über den Ablauf für uns Helfer vor Ort bei einem Einsatz zu schreiben. Es ging darum, wie wir alarmiert werden. Im heutigen Bericht geht es darum, wie wir an die Einsatzstelle gelangen und was dort geschieht.
Nachdem wir alarmiert wurden, ziehen wir uns unsere Einsatzkleidung an. Dazu gehören unter anderem Einsatzjacke, Einsatzhose und Einsatzstiefel. Zum einen sind wir so für andere erkennbar, zum anderen schützt uns diese. Zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall werden wir durch die reflektierenden Streifen besser gesehen. Nachdem wir uns umgezogen haben, fahren wir entweder mit unserem Einsatzfahrzeug oder mit Privatfahrzeugen zur Einsatzstelle. Mit unserem Einsatzfahrzeug können wir mit Martinhorn und Blaulicht zur Einsatzstelle fahren.
Am Einsatzort angekommen verschaffen wir uns dann einen schnellen Überblick und versuchen innerhalb kürzester Zeit die Situation vor Ort einzuschätzen. Natürlich ist jeder Einsatz anders und es gibt keinen Standardablauf. Normal führen wir unsere Basismaßnahmen wie Abfrage von Beschwerden oder Blutdruckmessen durch und übergeben bei Eintreffen des Rettungsdienstes den Patienten in die Hände des Rettungsdienstes.
Im nächsten Monatsbericht geht es um die Zusammenarbeit mit anderen Rettungsdienst- und Hilfsorganisationen.
Wir für Sie – die Menschen in und um Amstetten!
Ihre HvO-Gruppe Amstetten
Wir wurden vor kurzem zu unserem 100. Einsatz im Jahr 2026 alarmiert. Damit zeigt sich erneut, wie wichtig und unverzichtbar die ehrenamtliche Unterstützung für die Menschen in und um Amstetten ist. Die Einsätze reichen von internistischen und chirurgischen Notfällen über Verkehrsunfälle bis hin zu Hausnotrufen. Durch die Nähe zum Einsatzort können die Helferinnen und Helfer oft wertvolle Minuten überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft – Zeit, die im Notfall entscheidend sein kann.
Die HvO-Gruppe besteht ausschließlich aus ehrenamtlichen Einsatzkräften, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen und rund um die Uhr einsatzbereit sind.
100 Einsätze bedeuten auch, Zeit Danke zu sagen.
D – as entgegengebrachte Vertrauen
A – llen unseren Unterstützern und Unterstützerinnen
N – atürlich allen Rettungs- und Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit in den Einsätzen
K – leine und große Spenden, die uns erreichen
E – ngagement unserer Helfer und Helferinnen
Wir für Sie – die Menschen in und um Amstetten!
Ihre HvO Gruppe Amstetten
Vergangenen Samstag beteiligte sich die Helfer vor Ort-Gruppe Amstetten erneut an der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten. Insgesamt waren vier Einsatzkräfte unserer Gruppe Teil der Übung.
Angenommen wurde ein Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Während die Feuerwehr umgehend mit der Rettung verletzter Personen sowie den Löscharbeiten begann, standen unsere Einsatzkräfte bereit, um mögliche Patientinnen und Patienten medizinisch zu versorgen.
Im Verlauf der Übung mussten insgesamt vier verletzte Personen aus dem Brandgebäude versorgt und betreut werden. Zusätzlich wurde eine unter einem Wassertank eingeklemmte Person versorgt sowie ein verletzter Feuerwehrmann medizinisch betreut.
Nach rund einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Wir blicken zufrieden auf den gemeinsamen Vormittag zurück.
Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung. Sie helfen dabei, Abläufe zu trainieren, die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen zu stärken und im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.
Ein herzliches Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr Amstetten für die Organisation und die gute Zusammenarbeit!

Im April 2026 wurde die HvO-Gruppe Amstetten zu 20 Einsätzen alarmiert. Bei der Aufteilung in die einzelnen Bereiche gab es dabei einen großen Schwerpunkt: Im internistischen Bereich hatten wir im April die meisten Einsätze. Die anderen Einsätze verteilten sich auf chirurgische, neurologische Einsätze und einen Hausnotruf.
Internistisch: 13
Chirurgisch: 5
Neurologisch: 0
Gynäkologisch: 1
Hausnotruf: 1
Doch das bedeutet nicht, dass wir in diesem Monat immer den gleichen Einsatz hatten. Ein Herzinfarkt ist nicht gleich Herzinfarkt – jeder Einsatz ist verschieden. Selbst wenn es immer das gleiche Einsatzstichwort wäre. Aber wie kommt es überhaupt dazu, bis uns dieser Einsatz erreicht? Wie ist der Ablauf für uns? Dies wollen wir Ihnen nun in mehreren Teilen an Beispielen erzählen.
Jemand verspürt starke Schmerzen in der Brust, jemand ist mehrere Stufen die Treppe hinuntergefallen und hat stärkste Schmerzen in der Hüfte oder jemand kann eine Körperhälfte nicht mehr spüren und hat eine verwaschene Aussprache. Sicher ist: die Person muss in eine Klinik. Ein Angehöriger oder die Person selbst wählt den Notruf. Dieser lautet für Feuerwehr und Rettungsdienst 112. Ohne Vorwahl und egal ob mit Handy oder Festnetztelefon. Mit dieser Nummer landet der Anrufer dann bei einer sogenannten Leitstelle. Hier sitzen mehrere Leitstellendisponenten und nehmen die Anrufe entgegen und alarmieren die Rettungsmittel, die benötigt werden.
Durch gezielte Fragen klären die Leitstellendisponenten unter anderem ab, was für ein Notfall vorliegt, wo dieser ist und ob zum Beispiel ein Notarzt benötigt wird. Danach alarmiert der Disponent die benötigten Rettungsmittel - also den Rettungswagen, eventuell ein Notarzteinsatzfahrzeug und wenn es im Einsatzgebiet der Helfer vor Ort in Amstetten liegt, auch die HvO-Gruppe Amstetten. Alle werden dann über eine App auf dem Handy und über einen Digitalen Meldeempfänger („Piepser“) alarmiert und können zum Einsatz ausrücken. Dieses Vorgehen der Alarmierung ist wichtig, um den Einsatz anzulegen und damit auch zu dokumentieren.
Wie wir dann zum Einsatz kommen und was dort geschieht erfahren Sie im nächsten Monatsbericht.
Wir wünschen allen einen schönen Mai und ruhige Feiertage!
Wir für Sie – die Menschen in und um Amstetten!
Ihre HvO-Gruppe Amstetten

Im Februar rückte die HvO Gruppe Amstetten zu insgesamt 25 Einsätzen aus. Dabei wurde im Laufe des Monats bereits der 50. Einsatz in diesem Jahr erreicht. Der überwiegende Teil der Alarmierungen betraf internistische Notfälle. Von den 25 Einsätzen entfielen 17 auf Erkrankungen im inneren Bereich, darunter unter anderem Atemnot, Herzbeschwerden oder akute Bauchschmerzen. Darüber hinaus wurden die Helfer zu vier chirurgischen Notfällen, drei sonstigen Notfällen sowie einem Hausnotruf gerufen.
Neben den Einsätzen unterstützte die HvO-Gruppe im Februar die Jugendfeuerwehr Amstetten und gestaltete dort einen Dienstabend zum Thema Erste Hilfe. Der Bericht dazu ist bereits erschienen.
Auch zum Einsatzfahrzeug gibt es Neuigkeiten: in diesem Monat konnten die letzten Schäden von unserem Unfall im letzten Jahr repariert werden. Als letzter Schritt fehlt nun noch die Beklebung an der hinteren Türe. Bis dahin ist unser Fahrzeug natürlich trotzdem für Sie im Einsatz.
Wir für Sie – die Menschen in und um Amstetten
Ihre HvO-Gruppe Amstetten

Wir unterstützen regelmäßig die Jugendfeuerwehr Amstetten bei der Ausbildung in der Ersten Hilfe.
So haben wir auch im Februar wieder einen Dienstabend übernommen und durch viele praktische Übungen die Fertigkeiten der Jugendlichen vertieft. Eine Übung die Stabile Seitenlage. Die Stabile Seitenlage wird bei bewusstlosen Patienten angewendet, um unter anderem zu vermeiden, dass die Zunge verschluckt wird und dadurch die Atmung behindert wird. Außerdem wurde auch mit Hilfe einer Übungspuppe die Reanimation geübt. Mit Hilfe der Puppe kann das richtige Tempo und die richtige Tiefe der Druckmassage sowie die richtige Beatmung geübt werden. Bei einer weiteren Übung wurde mit dem Spineboard geübt. Mit diesem speziellen Rettungsgerät können Patienten gerettet werden, bei denen der Verdacht auf eine Verletzung der Wirbelsäule besteht. Denn dort kann der Patient mit Hilfe der Gurte sehr wirbelsäulenschonend gerettet werden.
Danke an die Jugendfeuerwehr Amstetten, dass wir bei euch sein durften!

Das neue Jahr startete für uns gleich am 01.01.2026 um kurz nach vier Uhr mit unserem ersten Einsatz. Doch trotz dieses schnellen Startes, blieb es eher ein ruhiger Monat. Es waren im Januar 13 internistische Einsätze, 11 chirurgische Einsätze und 4 sonstige Einsätze. Insgesamt waren es 28 Einsätze für uns. Wetterbedingt kam es zu auffallend vielen Verkehrsunfällen. So waren es im Januar insgesamt 6 Verkehrsunfälle, zu denen wir ausgerückt sind.
„Man lernt nie aus“ – ein Motto, das auch für uns gilt. So müssen wir einmal im Jahr eine Fortbildung zur Reanimation, die sogenannte Reanimationszertifizierung durchführen. Wir üben mit einer Übungspuppe die Abläufe der Reanimation. Zum Beispiel die Handhabung des Defibrillators und die unterschiedlichen Abläufe bei einer Reanimation zu zweit oder allein.
Wir für sie, die Menschen in und um Amstetten
Ihre HvO Gruppe Amstetten

Wir blicken auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr zurück und möchten Sie hier auf eine Reise zurück durch das Jahr 2025 mitnehmen.
Der erste Einsatz im Januar ließ nicht lange auf sich warten. Gerade 30 Minuten hatte das neue Jahr begonnen und schon ging es zum ersten Einsatz. Außerdem haben wir unsere Flyer überarbeitet und aktualisiert.
Im Februar haben wir die Freiwillige Feuerwehr Amstetten bei der Grundausbildung unterstützt und bei der Erste-Hilfe-Ausbildung mitgewirkt.
Bei der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten haben wir im März einen Dienstabend gestaltet und den Kindern und Jugendlichen die Erste-Hilfe nähergebracht.
Unsere Notfallbärchen, die jeder Helfer in seinem Rucksack für die kleinen Patienten und Angehörigen hat, wurden im April mit einer Spende des Sozialen Förderverein Amstetten e.V. beschafft.
Im Mai hatten wir wieder die Möglichkeit beim Frühlingsmarkt der Firma Bäumler unsere Arbeit vorzustellen. Außerdem haben wir die Besucher zu ihren KFZ-Verbandkästen beraten und diese auch geprüft. Wer einen unvollständigen oder abgelaufen Verbandkasten hatte, konnte diesen bei uns erneuern. In diesem Monat haben wir auch einen Dienstabend bei der Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten gestaltet und den Kindern gezeigt, wie Wunden versorgt und wie Verbände angelegt werden. Einige unserer Helfer waren in Ulm bei einer Großübung als Mimen beteiligt.
Bei der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten haben wir im Juni der Bevölkerung unser Können gezeigt.
Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte konnten wir in unserer Gruppe ein neues Mitglied begrüßen. Johannes Ströhle ist nun Teil unserer Gruppe. Im Juli fand außerdem auch der Festumzug zu Amstettens 750-Jahr-Feier statt. Zu Fuß und mit unserem Einsatzfahrzeug haben wir daran teilgenommen.
Im August haben wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten eine Social-Media-Kampagne gestartet und mit mehreren Kurzfilmen über den Ablauf unserer Einsätze informiert. Zusätzlich haben wir beim Schülerferienprogramm mitgemacht und den Kindern viel Spannendes über Erste-Hilfe gezeigt. Ende August wurden wir bei der Baumpflanzchallenge nominiert und wir haben gemeinsam einen Baum gepflanzt.
Anfang September durften wir bei der Dorffreizeit einen Workshop zur Ersten-Hilfe anbieten. Außerdem haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal eine Lebensretter Challenge gestartet. Der Amstetter Verein, der mit den meisten Mitgliedern zu unserem Reanimationsabend kam, hat einen Grillabend gewonnen.
Türen auf mit der Maus hieß es im Oktober. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten, der Feuerwehrkapelle und BG prevent GmbH haben wir einen Maustag veranstaltet. Groß- und Klein konnten sich dabei über die Arbeit von Rettungskräften informieren.
In diesem Monat haben auch vier Helfer unserer Gruppe an der PEER-Ausbildung der Notfallseelsorge des Alb-Donau-Kreises teilgenommen. Leider gab es auch einen Verkehrsunfall, in den unser HvO Auto verwickelt war. Zum Glück gab es aber nur Blechschaden.
Ende November durften wir an zwei Tagen beim Adventsshopping bei ebbes handgmachts unsere Arbeit vorstellen.
Im letzten Monat des Jahres hatten wir eine weitere Möglichkeit unsere Arbeit zu zeigen und mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Im Dezember hatten wir auf dem Amstetter Weihnachtsmarkt einen Stand. Unser Jahr haben wir mit unserem letzten Einsatz am 31.12.2025 um kurz nach 18 Uhr abgeschlossen.
2025 hatten wir insgesamt 372 Einsätze. Aufgeteilt sind die Einsätze wie folgt:
Chirurgisch: 120
Internistisch: 145
Neurologisch: 43
Gynäkologisch: 1
Brände: 8
Verkehrsunfälle: 35
Sonstiges: 20
Der Juli war unser einsatzreichster Monat mit 51 Einsätzen. Dagegen war der April der einsatzärmste Monat mit 17 Einsätzen.
Insgesamt haben wir Helfer 5.151 ehrenamtliche Stunden für die HvO Gruppe bzw. die Menschen in und um Amstetten geleistet. Ein großes Dankeschön an alle unsere Helfer und Helferinnen für euren Einsatz.
Dank auch an alle unsere Spender – jede einzelne Spende unterstütz uns und unsere Arbeit.
Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr!
Bleiben Sie gesund!
Wir für Sie - die Menschen in und um Amstetten.
Ihre HvO Gruppe Amstetten